Termine

Das „Friedrich-Gedike-Seminar – Akademie für Lehrkräftebildung“ nimmt den Lehrbetrieb auf und lädt zu seiner ersten Vortragsreihe über Vergil ein.

Die neueste Erweiterung des Berliner Antike-Kollegs bietet als deutschlandweit einzigartige Einrichtung eine fachwissenschaftliche Ergänzung zum breiten Angebot an pädagogisch-didaktischen Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrkräfte der Fächer Latein und Griechisch.

In vier Online-Vorträgen eröffnen renommierte Fachwissenschaftler und Fachwissenschaftlerinnen Lehrkräften der alten Sprachen und allen anderen Interessierten zentrale Perspektiven auf das Werk des lateinischen Dichterfürsten, um die Lektüre dieses zentralen Autors im schulischen Kontext zu fördern.

Termine und Themen:

05.11.21, 16-18 Uhr: Markus Schauer (Bamberg) „Ist Vergil ein Hofdichter des Augustus? – eine zentrale Frage für Forschung und Lateinunterricht“:

In der Forschung ist es eine vieldiskutierte Frage, inwieweit Vergil, der über Maecenas Augustus nahestand, in seinen Werken für die Politik des Prinzeps Propaganda macht. Die Two Voices Theory, die Ende der 60er Jahre aufkam, plädiert dafür, daß Vergil in seine Augustus-Panegyrik auch kritische Töne mische, in denen die eigentliche Meinung des Dichters zum Ausdruck käme.

In dem Vortrag soll der Frage nachgegangen werden, inwiefern Vergils Schriften, insbesondere die Aeneis, als proaugusteisch oder antiaugusteisch gewertet werden können und ob es überhaupt sinnvoll ist, diese Frage so zu stellen.

Ort: Online via Zoom

19.11.21, 16-18 Uhr: Ulrich Schmitzer (Berlin) Vater, Mutter, Schwestern, Brüder - Generationen- und Geschlechterbeziehungen in Vergils Aeneis“

Ort: Online via Zoom

14.01.21, 16-18 Uhr: Wolfgang Kofler (Innsbruck) „Vergil über seine eigene Dichtung: Metapoetisches in den Bucolica, Georgica und der Aeneis“

Ort: Online via Zoom

Februar 2022: Melanie Möller (Berlin) Titel und Termin werden noch bekannt gegeben.

Ort: Online via Zoom

Bitte melden Sie sich bis spätestens einen Tag vor dem jeweiligen Vortrag an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Sie erhalten die Zugangsdaten zur Zoom-Sitzung nach Anmeldung per E-Mail.

Auf Wunsch erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat für die Anerkennung als Fortbildung.

Stefan Kipf

An der Universität Potsdam findet im Wintersemester 2021/22 eine Ringvorlesung zum Thema „Religion und Literalität in der Antike“ statt.

Termine: 

Dienstags, 18 Uhr c. t. | Am Neuen Palais, Universität Potsdam

Haus 9, Raum 2.03 und online

» Programm zum Download

Die Corona-Krise hat auch die Lehre in den Klassischen Altertumswissenschaften zu einem schnellen und grundsätzlichen Umdenken gezwungen. Die Tatsache, dass diesen digitalen Lösungen, die man aus hygienischen Gründen finden musste, seit Beginn der Krise im Frühjahr 2020 der Makel anhaftet, lediglich Hilfskonstruktion zu sein, sollte aber nicht über die Tatsache hinwegtäuschen, dass viele der Innovationen einerseits teilweise schon auf Vorarbeiten zurückgreifen konnten und andererseits durchaus Chancen eröffnen, die auch nach Corona ihren Wert behalten dürften. An ausgewählten Beispielen soll diese Konferenz aufzeigen, wie die Klassischen Altertumswissenschaften auf die Lage universitärer Lehre reagierten, wie sie sich sehr plötzlich verändert hatte.

Interessierte sind herzlich willkommen, Informationen auf dem Flyer (PDF zum Download).

In einer pluralen und demokratischen Gesellschaft ist die Relativität von Gewissheiten konstitutiv geworden, so sind auch politische und religiöse Vereindeutigungsversuche hier nur Ausdruck für die Nachfrage nach stellvertretenden Bewältigungsangeboten.

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen plant eine Gruppe von Fachdidaktik-Professuren der Universität Tübingen eine Tagung zum Thema „Bildung und Relativität. Herausforderungen und Grenzen des Relativen.“

Die fachdidaktische Tagung mit ca. 20 bis 30 Teilnehmenden soll helfen, die Reflexion bildungstheoretischer und fachdidaktischer Konzeptionen zu vertiefen.

Abstracts im Umfang von ca. 500 Wörtern sollten bis zum 25.3.2019 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden, für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich gern an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum ausführlichen Call for Papers (Download PDF):

CfP: Relativität und Bildung - Tübingen 2019

Zeit: 15.03.2018 - 17.03.2018
Ort: Fürstengraben 6, 07743 Jena
Veranstalter: Arbeitskreises der an Universitäten und Hochschulen im Bereich Latinum / Graecum Dozierenden
Ansprechpartner: Dr. Susanne Kochs
Details:

Vom 15. bis 17. März tagt an der Friedrich-Schiller-Universität Jena der "Arbeitskreis der an Universitäten und Hochschulen im Bereich Latinum / Graecum Dozierenden". Das Treffen wird von der Theologischen Fakultät, Fachgebiet Alte Sprachen, in Kooperation mit dem Institut für Altertumswissenschaften organisiert. Das Programm reicht von Beiträgen aus der theologischen und philologischen Forschung über didaktisch-unterrichtspraktische Ansätze bis zu aktuellen bildungs- und hochschulorganisatorischen Fragestellungen und dient dem Austausch und der Vernetzung der Fachkollegen aus dem In- und Ausland.


Kontakt: Frau Dr. Susanne Kochs (s.kochs@uni->jena.de)

Tagungsprogramm