DAV Aktuell

erasmus ancient cities teaser

Liebe Antiken-Interessierte,

unter dem Titel „Ancient Cities. Creating a Digital Learning Environment on Cultural Heritage“ (kofinanziert durch das Programm ERASMUS +) haben sich sechs internationale Partner aus der Klassischen Archäologie zusammengefunden und gemeinsam einen Massive Open Online Course (MOOC) zum Thema „Discovering Greek & Roman Cities“ entwickelt. Ziel dabei ist es, innerhalb von 8 Wochen mittels Videos, Texten, Quizfragen und verschiedenen Aufgaben einem breiten Publikum ein Grundwissen zu antiken Städten zu vermitteln. Außer einem grundsätzlichen Interesse an Archäologie, Architektur, Geschichte oder am historischen Kulturerbe wird kein spezifisches Wissen vorausgesetzt.

Der Kurs richtet sich explizit auch an Lehrerinnen und Lehrer der Fächer Geschichte, Latein, Griechisch und Geographie, die ihr Wissen zur Antike auffrischen und vertiefen möchten. Die Videos und das übrige Lehrmaterial werden nach Abschluss des Kurses zugänglich sein und können für den Schulunterricht verwendet werden.

Der dreisprachige Kurs (Deutsch, Englisch, Französisch) ist online kostenfrei zugänglich und beginnt am 12. September 2019. Einschreiben kann man sich ab Mitte Juli unter https://ou.edia.nl/courses/course-v1:AncientCities_project+DGRC+DGRC_2019/about

Einen ersten Eindruck vermittelt unser Teaser: https://youtu.be/6NSHUUpCi9s

Nähere Informationen sind auch dem angehangenen Flyer sowie unter https://www.ancientcities.eu/ zu entnehmen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

» Flyer zum Download (PDF)

ad astra teaser

Nachwuchswettbewerb für Latein und Griechisch:

Der Deutsche Altphilologenverband (DAV) und der Ernst Klett Verlag schreiben alle zwei Jahre, erstmalig für das Jahr 2019/20 einen Nachwuchswettbewerb für Latein und Griechisch aus. Dieser Wettbewerb AD ASTRA richtet sich an junge Lehrkräfte im Referendariat sowie in den ersten fünf Berufsjahren.

Eingereicht werden kann eine eigene und in der Praxis selbst erprobte Idee, die ein innovatives Element enthält: eine kluge, clevere und vielleicht auch mutige methodische oder didaktische Neuerung. Diese Idee sollte das Lernen der Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen, die Freude am Fach wecken und auf andere Lerngruppen übertragbar sein. Die Idee muss schlüssig, überzeugend und nachvollziehbar dargestellt werden.

Bitte reichen Sie zur Teilnahme am Wettbewerb folgende Unterlagen ein:

  • Deckblatt (Name und Anschrift der Schule / Thema / Jahrgangsstufe(n) / Postanschrift, Telefonnummer und
  • E-Mail-Adresse der Bewerberin/des Bewerbers),
  • Darstellung der Idee und ihrer Umsetzung unter Benennung des innovativen Elements, max. 3 Seiten DIN A4 (PDF),
  • Unterrichtsmaterialien (PDF, PPT, MPEG, MP3, MP4 etc.) als Anhang unter Angabe der verwendeten Quellen und Literatur, insgesamt max. 15 MB,
  • Bestätigung des Bewerbers/der Bewerberin, dass es sich um eine eigene und selbst erprobte Idee handelt,
  • Kurzvita (im Schuldienst seit …).

Teilnahmebedingungen:

Referendarinnen und Referendare können prüfungsrelevante Lerneinheiten aus ihren schriftlichen Arbeiten und Lehrproben vor dem Abschluss der Ausbildung weder in Teilen noch als Ganzes einreichen. Eine Jury aus Fachleuten des DAV und des Ernst Klett Verlages trifft eine Auswahl aus den Einsendungen und befindet über die Zuerkennung der Preise. Das Preisgeld wird vom Ernst Klett Verlag gestiftet. Für Platz eins werden 750 €, für Platz zwei 500 € und für Platz drei 250 € ausgelobt. Die Verleihung der Preise findet im Rahmen des DAV-Kongresses in Würzburg am 14. April 2020 statt. Im Falle der Platzierung werden die Teilnehmer zum Kongress eingeladen, um ihre Idee vorzustellen. Ferner wird die Veröffentlichung der prämierten Ideen angestrebt.

Der Beitrag ist einzureichen per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einsendeschluss ist der 31.10.2019.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

» Ausschreibung zum Download (PDF)» Ausschreibung zum Download (PDF)

In einer pluralen und demokratischen Gesellschaft ist die Relativität von Gewissheiten konstitutiv geworden, so sind auch politische und religiöse Vereindeutigungsversuche hier nur Ausdruck für die Nachfrage nach stellvertretenden Bewältigungsangeboten.

Vor dem Hintergrund dieser Überlegungen plant eine Gruppe von Fachdidaktik-Professuren der Universität Tübingen eine Tagung zum Thema „Bildung und Relativität. Herausforderungen und Grenzen des Relativen.“

Die fachdidaktische Tagung mit ca. 20 bis 30 Teilnehmenden soll helfen, die Reflexion bildungstheoretischer und fachdidaktischer Konzeptionen zu vertiefen.

Abstracts im Umfang von ca. 500 Wörtern sollten bis zum 25.3.2019 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! eingereicht werden, für inhaltliche Rückfragen wenden Sie sich gern an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Zum ausführlichen Call for Papers (Download PDF):

CfP: Relativität und Bildung - Tübingen 2019

mommsen

„Die Altertumswissenschaften und die Cultural TurnsForschungen zur Klassischen Antike im (inter)disziplinären Dialog“

3. bis 5. Mai 2019 an der Freien Universität, Berlin

Die sogenannten „kulturwissenschaftlichen Wenden“ (cultural turns) bestimmen in immer stärkerem Maß auch die Forschungen in den klassischen Altertumswissenschaften. Wenn auch mit einiger zeitlicher Verzögerung wurde die unter kulturwissenschaftlichem Vorzeichen begonnene Neu­ausrichtung der Geistes- und Sozialwissenschaften in den letzten Jahren auch in der philologischen, historischen und archäologischen Auseinandersetzung mit der antiken Überlieferung nachvollzogen. Deutlich wurden dabei immer wieder ihr enormes epistemologisches Potential, aber auch Schwierig­keiten in der Umsetzung. Die kulturwissenschaftlichen Wenden motivieren nicht nur die Erschließung neuer Themenfelder, Gegenstandsbereiche und theoretischer Ansätze, das Überdenken zentraler Kategorien oder die Stärkung eines selbstreflexiven Blicks auf die Forschungspraxis. Vielmehr tragen sie ganz wesentlich zu einer Öffnung der Disziplinen im inter- und transdisziplinären Forschungs­kontext und zu einer Überwindung von allzu starren Fächergrenzen bei.

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Anlässlich seines 85. Geburtstages wurde der Klassische Philologe Michael von Albrecht mit der Pegasus-Nadel des Deutschen Altphilologenverbandes ausgezeichnet. Die Ehrennadel, die der DAV für außergewöhnliche Verdienste um die Vermittlung und Bewahrung der lateinischen Sprache und Literatur verleiht, wurde von OStD Hartmut Loos (1. Vorsitzender des DAV) sowie von Prof. Dr. Hans-Joachim Glücklich überreicht.

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