Deutscher Altphilologenverband

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Deutscher Altphilologenverband

Bundeswettbewerb Fremdsprachen 2025: DAV-Sonderpreis

soloplus wettbewerb 2025

Beim diesjährigen Finale des SoloPlus-Wettbewerbs des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen in Kiel überreichte die Bundesvorsitzende den Sonderpreis des DAV für herausragende Leistungen in Latein an Angelina Matschiner (Jg.12) aus München! Wir gratulieren ihr und allen anderen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich!

Zum Download: Flyer "Latein für alle - Omnibus"

Der DAV bietet seine Informationsbroschüre OMNIBUS, die bei Lernenden und Eltern das Interesse am Fach Latein wecken soll, auf seinem Server mittlerweile in zwei Versionen als pdf zur Einsicht und zum Download an. Die bewährte Version ist abrufbar als Einzelblattfolge oder als Doppelseitenfolge,, die neue Version (von 2025) ist hier abrufbar.

In Druckform können beide "Omnibus"-Versionen – gegen Entrichtung der Portokosten – bezogen werden bei der Firma Bögl Druck GmbH, Spörerauer Straße 2, 84174 Eching, Tel. 08709-1565 (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Da im Moment noch beide Versionen vorrätig sind, spezifizieren Sie bitte, ob Sie den alten oder den neuen "Omnibus" wünschen.

Die Firma Bögl bevorzugt zur Portoabrechnung vorausbezahlte Paketmarken (z.B. für 300 Exemplare (bis 5 kg) € 7,69; für 500 Exemplare (bis 10 kg) €10,49). Die Paketmarken können HIER erzeugt werden. Auf Anfrage informiert Bögl, wieviel die bestellten Exemplare wiegen.

omnibus teaser

Festveranstaltung: 100 Jahre DAV (19.9./20.9. in Berlin)

Der DAV wird 100 Jahre und möchte feiern – und zwar an seinem Entstehungsort Berlin. Tragen Sie sich den Termin jetzt ein, eine Anmeldung ist nicht nötig.

Geplantes Programm

Am Freitagabend (19.9., 18 Uhr) gibt es eine Rückschau auf die Anfänge des Verbands und die ersten 100 Jahre mit Vorträgen von Stefan Kipf und Ulrich Schmitzer.

Am Samstag, dem 20. September 2025, findet zum 100jährigen Bestehen des DAV von 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr ein Festakt mit Podiumsdiskussion im Senatssaal der Humboldt Universität zu Berlin statt! Vertreter aus Kultur, Wissenschaft, Bildungsforschung und Zivilgesellschaft diskutieren über die Frage der Relevanz der Antike und der Fächer Griechisch und Latein für die Persönlichkeitsbildung des einzelnen und für unsere Gesellschaft als ganze!

Am Nachmittag des 20.9. genießen Sie eine Führung im Alten Museum (15 Uhr), die Aufführung des Zorn des Achill nach Homer (17 Uhr), die Vorstellung der Festschrift für unseren ehemaligen Vorsitzenden Prof. Bernhard Zimmermann (18.15 Uhr) und einen anschließenden Empfang in der James-Simon-Galerie!

Anmeldung ist nicht erforderlich, die Veranstaltungen sind kostenfrei. Feiern Sie mit! Celebrate!

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Nachhaltigkeit über Antike vermitteln: Interview mit Katja Sommer, DAV (Deutschlandfunk)

Das vollständige Interview mit der Vorsitzenden des Deutschen Altphilologenverbandes können Sie hier nachhören:

https://www.deutschlandfunk.de/nachhaltigkeit-ueber-antike-vermitteln-int-katja-sommer-altphilologenverband-dlf-181adaea-100.html

AD ASTRA fördert Altsprachlichen Unterricht

Stuttgart, 3. April 2024 – Der Nachwuchswettbewerb AD ASTRA, zum dritten Mal ausgerufen durch den Ernst Klett Verlag und den Deutschen Altphilologenverband, zeichnet herausragende Ideen für einen modernen Unterricht in den Fächern Latein und Altgriechisch aus. Nun wurden die drei Siegerarbeiten bekannt gegeben.

Der Wettbewerb AD ASTRA fördert innovative Unterrichtsideen im altsprachlichen Unterricht und dient dazu, junge Lehrkräfte zu unterstützen sowie Schülerinnen und Schüler für die altsprachlichen Fächer zu begeistern. Die Preisträger wurden nun im Rahmen des jüngsten Kongresses des Altphilologischen Verbandes in Wuppertal vorgestellt.

Im Bild von li. nach re.: Hartmut Loos (DAV), Marc Göbel, Patricia Ruckgaber, Nico Frese, Melanie Sattler (Klett), Cordula Rodenberg (Klett), Dr. Anne Friedrich (DAV)

Marcel Göbel, Lehrer für Latein und Sport an der Carl-Zeiss-Oberschule Berlin, gewinnt den 1. Preis des Wettbewerbs AD ASTRA. Seine Arbeit „Lernspiele im Fach Latein – der ‚Spieleabend'“ fördert das soziale Lernen und schafft neue Anreize im Unterricht. Durch selbst entwickelte Spiele auf Basis bekannter Gesellschaftsspiele gestaltet er den Lateinunterricht erfolgreich und abwechslungsreich, so die Jury: „Göbels Ansatz kombiniert Spaß und Lernen, fördert Sprachkompetenz sowie persönliche und soziale Kompetenzen.“

Nico Frese vom Gymnasium am Markt in Bünde gewinnt den 2. Preis im Wettbewerb. Seine innovative Unterrichtseinheit nutzt künstliche Intelligenz, um den Geist des antiken Philosophen Seneca auf einem fiktionalen Instagram-Profil zum Leben zu erwecken. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kreativ mit Senecas Werken auseinander, lernen präzise Anweisungen für KI-Tools zu formulieren und reflektieren über Medien. Der Social-Media-Account integriert Latein in ihren Alltag und dient als Orientierungshilfe im Unterricht. Frese schafft damit eine schülernahe, digitalisierte Lernumgebung im Fach Latein.

Patricia Ruckgaber vom Wilhelms-Gymnasium in Stuttgart gewinnt den 3. Preis des Wettbewerbs. Ihre innovative Unterrichtsidee verknüpft antike Texte mit Storytelling, indem die Lernenden in eine fiktive Dialogsituation mit Sokrates eingebunden werden. Diese Methode fördert die aktive Teilnahme und Urteilsbildung und kann auf verschiedene Texte angewendet werden, um den Altsprachenunterricht lebendiger zu gestalten, urteilte die Jury.

Nachwuchslehrkräfte der Fächer Latein und Altgriechisch waren im Schuljahr 2023/24 zum dritten Mal dazu aufgerufen, sich mit innovativen Lerneinheiten am Wettbewerb AD ASTRA zu beteiligen. Die Verleihung der Preise fand am 2. April 2024 auf dem Bundeskongress des Deutschen Altphilologenverbands (DAV) statt. Das Preisgeld wurde vom Ernst Klett Verlag gestiftet. Der Wettbewerb „Ad Astra“ versteht sich als Engagement für den Lehrkräftenachwuchs in den altsprachlichen Fächern und wird alle zwei Jahre verliehen, zuletzt im Jahr 2022. Die prämierten Unterrichtseinheiten werden vom DAV bei Pegasus online (http://www.pegasus-onlinezeitschrift.de/) veröffentlicht.

Weitere Informationen: www.klett.de/nachwuchswettbewerbe

DAV-Kongress 2024: Bildung, Entwicklung, Nachhaltigkeit - Latein und Griechisch

Anmeldung zum DAV-Kongress 2024 in Wuppertal abgeschlossen

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Der Kongress wird zum bewährten Termin nach Ostern vom 02. – 06. April 2024 an der Bergischen Universität Wuppertal stattinden. Die feierliche Eröffnung mit der Verleihung des Humansimuspreises an P. Klaus Mertes und der Laudatio durch die Schriftstellerin Nora Bossong findet am 2. April ab 18 Uhr statt, es folgt ein Empfang mit freundlicher Unterstützung des Klett-Verlages. Das weitere Programm mit Vorträgen, Arbeitskreisen, Exkursionen, dem Abend der Verlage (gestaltet von den Häusern Buchner, Cornelsen und Klett), einer Podiumsdiskussion und einem Filmabend sowie organisatorische Informationen finden sie hier.

Die Online-Anmeldung zum Kongress ist nunmehr beendet. Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen, direkt zum Kongress ins Tagungsbüro (» Lageskizze hier) zu kommen und sich für den ganzen Kongress anzumelden (DAV-Mitglieder 50 €, Nichtmitglieder 80 €, kostenlos für Studierende, Referendarinnen und Referendare, arbeitslose Lehrkräfte) oder eine Tageskarte (DAV-Mitglieder 20 €, Nichtmitglieder 30 €, kostenlos für die gerade erwähnte Gruppe) zu erwerben. Öffentlich zugänglich sind folgende Veranstaltungen:

  • die feierliche Eröffnung des Kongresses mit Verleihung des Humanismuspreises an P. Klaus Mertes SJ mit Laudatio durch Nora Bossong am Dienstag, den 02.04.2024, um 18 Uhr (Hörsaal 33, https://www.uni-wuppertal.de/fileadmin/data/bu/01/Lagepl%C3%A4ne/Lageplan_Grifflenberg_geografisch_19.pdf Gebäude K, Bergische Universität Wuppertal, https://www.grafik.uni-wuppertal.de/de/downloads-allgemein/lageplaene/ Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal),
  • die Podiumsdiskussion „Antike for future. Oder: Wie denken wir Transformation zur Nachhaltigkeit?“ am Donnerstag, den 04.04.2024, um 19 Uhr 30 in der https://www.citykirche-elberfeld.de/ Citykirche Elberfeld (Kircheplatz 2, 42103 Wuppertal) mit Helge Lindh, MdB, Klara Oehler, Prof. Dr. Smail Rapic, Verena Schäffer, MdL, Dr. Johannes Slawig und Dr. Gabriel Zuchtriegel, moderiert von Dr. Anne Friedrich und Dr. Dr. Christopher Schliephake,
  • der Abschlussvortrag „Vom Zauber des Untergangs“ von Dr. Gabriel Zuchtriegel, Generaldirektor des Archäologischen Parks von Pompeji, am Freitag, den 05.04.2024, um 13 Uhr (Hörsaal 32, https://www.uni-wuppertal.de/fileadmin/data/bu/01/Lagepl%C3%A4ne/Lageplan_Grifflenberg_geografisch_19.pdf Gebäude K, Bergische Universität Wuppertal, https://www.grafik.uni-wuppertal.de/de/downloads-allgemein/lageplaene/ Campus Grifflenberg, Gaußstr. 20, 42119 Wuppertal).

Dazu ergeht herzliche Einladung!

Internationale Tagung: „Reading Classics? Second Language Acquisition & the Pedagogy of Ancient Greek and Latin“

Spracherwerb Latein und Griechisch – dieser für den altsprachlichen Unterricht grundlegendsten Frage widmet sich die internationale Tagung „Reading Classics? Second Language Acquisition & the Pedagogy of Ancient Greek and Latin“ am 16. und 17. Mai 2024 in Aix.

Das Programm findet sich hier zum Download. Den Zugang für die Teilnahme per Zoom erhält man beim Organisator Theodossios Polychronis [Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!]

reading classics 2024

„Odysseus, komm endlich nach Hause!“ – 4.000 niedersächsische Schüler lesen in Latein ein halbes Jahr lang antike „Frauen-Literatur“

In Niedersachsen lesen derzeit rund 4000 Lateinlernende der Oberstufe die Heroides des berühmten römischen Dichters Ovid. Das berichtet der Niedersächsische Altphilologenverband (NAV).

Ovid lässt Frauen der griechisch-römischen Mythologie fiktive Briefe an Männer schreiben, subjektiv, zum Teil satirisch, mit bis in unsere Gegenwart wichtigen Lebensfragen. Sein Werk hat er Epistulae Heroidum – Briefe von Heroinen (Heldinnen) – genannt. Es stellt eine spannende Umkehr der Heldenwelt in der antiken römischen Literatur dar.

Penelope, in den Epen des Homer Königin von Ithaka, schreibt an ihren Ehemann Odysseus: „Komm endlich nach Hause!“ Medea, Mutter und tragische Protagonistin im Drama des Euripides, wendet sich an Jason, den Anführer der Argonauten. Helena, Königin von Sparta und im Mythos gewissermaßen göttliches Geschenk der Aphrodite, antwortet dem trojanischen Prinzen Paris auf seine Avancen. Und die bei der Eroberung ihrer nahe Troja gelegenen Heimatstadt entführte und versklavte Briseis, eine Schlüsselfigur in Homers Ilias, schreibt dem griechischen Helden Achilleus.

„Das Spannende an diesen Heroinenbriefen ist, dass sich Ovid als männlicher Autor in die Perspektive von Frauenfiguren hineindenkt und so eine eigenständige Sichtweise weiblicher Akteure zu Gehör bringt. Damit hinterfragt er einen Großteil der patriarchalischen Geschlechterrollenzuschreibungen seiner Zeit. Die hitzigen Diskussionen unter den Schülerinnen und Schülern, die bei der Bestandsaufnahme dieser Geschlechterrollenzuschreibungen, ihrem Vergleich mit heutigen Vorstellungen und der Bewertung beider entstehen, zeigen, wie lebendig die antiken Mythen bis heute sind!“, sagt Dr. Katja Sommer aus Hannover, die Vorsitzende des Deutschen Altphilologenverbandes.

Die niedersächsischen Oberstufenschüler lesen mit den Epistulae Heroidum die antiken Mythen aus der Perspektive, die sich derzeit verstärkt auch in der Literatur und wissenschaftlichen Publikationen wiederfindet. Auflagenstark analysieren und rezipieren Margaret Atwood (Die Penelopiade), Natalie Haynes (Die Heldinnen von Troja, Pandora's Jar), Madeline Miller (Ich bin Circe) und Jennifer Saint (Elektra, Ariadne) die antiken Mythen aus weiblichen Perspektiven.

Ovids gendersensible Briefsammlung ist ebenfalls Hauptthema beim Niedersächsischen Landestag der Alten Sprachen für Latein- und Altgriechisch-Lehrkräfte, den der Niedersächsische Altphilologenverband am 29. September 2023 in Meppen veranstaltet.

DAV-Kongress 2024 in Wuppertal

Servate diem!!

DAV-Kongress 2024 in Wuppertal

Das Motto des DAV-Kongresses 2024 lautet:

Bildung, Entwicklung, Nachhaltigkeit - Latein und Griechisch

Der Kongress wird zum traditionellen Termin nach Ostern vom 02. – 06. April 2024 in Wuppertal abgehalten werden. Im Anschluss an den Eröffnungsabend am Dienstag, dem 2. April 2024, an dem auch die Humanismuspreisverleihung stattfinden wird, wird es einen Empfang für alle Besucher des Eröffnungsabends geben, um nach den pandemiebedingten Ausfällen bzw. Verlagerungen ins Digitale den persönlichen Austausch und das Kennenlernen von Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet und darüber hinaus gleich am ersten Kongressabend in Schwung zu bringen!

Wir danken dem Klett Verlag für das großzügige Sponsoring dieses Eröffnungsempfanges!

  1. Gastvortragsreihe Unterricht in der Antike - Antike im Unterricht
  2. Organisation des Humanismus-Preisträgers 2016 hilft in der Ukraine
  3. Interdisziplinäre Tagung: "Quellen des Sinns – Fragen von Religiosität, Spiritualität und Ethik in Bildung und Unterricht"
  4. Ringvorlesung: "Religion und Literalität in der Antike"

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Neuerscheinung des Monats

Jasmine Mas, Bonds of Hercules. Liebe das Monster in mir. Düsterer Roman. Villains of Lore, Band 2. Übersetzt von Kira Wolf-Marz, Frankfurt am Main (FISCHER Tor Verlag) 2025, 608 Seiten, 25,00 € (Englische Originalausgabe: Bonds of Hercules, London 2025).

Das Buch wurde – wie bereits der erste Band – auf Englisch gelesen. Somit kann über die Übersetzungsqualität dieser Ausgabe weiterhin keine Aussage getroffen werden.

Wer die Rezension zum ersten Band gelesen hat, mag sich eventuell fragen, warum der zweite nach der ausgesprochenen Warnung für Philolog*innen als Lektüre überhaupt in Frage kam: Da sich die Reihe einer gewissen Beliebtheit erfreut, ja sogar gut bewertet wird und die Welt der antiken Götter, die Mas erschafft, durchaus interessant ist, hatte ich mich der naiven Hoffnung auf Besserung des Lateinischen hingegeben.

Es sei also gleich vorweg gesagt: Wer falsche lateinische Sätze nicht ertragen kann, halte sich weiterhin von diesen Büchern fern (vgl. bspw. „Nequit homo se reformat absque cruciatu!“), auch wenn sie in niedrigerer Frequenz auftreten. Wer sich aber vielleicht mit dem richtig zitierten Verg. Aen. 7,312 oder Sentenzen wie „acta non verba“ beschwichtigen lassen kann, mit Social-Media-Trends wie dem Anglerfisch vertraut ist und die folgenden tropes schätzt, kann der Geschichte sicherlich etwas abgewinnen: morally grey love interest, villain gets the girl, forbidden love, why choose, who did this to you, training sequence, animal companion.

Damit also zum Inhalt: In Band 1 hat die Protagonistin Alexis Hert (bzw. Hercules) herausgefunden, dass sie Tochter des Hades und der Persephone ist. Die beiden gehören (mit Ares, Aphrodite und Artemis) zu den chtonischen Göttern, die den olympischen durch ihre böseren Fähigkeiten gegenüberstehen und lediglich durch einen Bund in Frieden mit ihnen verweilen, um sich dem gemeinsamen Gegner der Titanen und der überhaupt dystopischen Welt zu stellen. Um in die Riege der Götter aufgenommen zu werden, musste Alexis sich ein Jahr lang an der spartanischen Kriegsakademie in den Dolomiten behaupten, was sie insbesondere durch die Mithilfe ihrer (unsichtbaren) Schlange Nyx, ihres dazu kommenden tierischen Begleiters Fluffy Junior und ihrer Betreuer Patro und Achilles geschafft hat. Zum Ende des Bandes hin ist Alexis zudem – eher unfreiwillig – in den heiligen Bund der Ehe mit den chtonischen Göttern Kharon und Augustus eingetreten.

Der zweite Band setzt direkt nach dem ersten an und behandelt auf emotionaler Ebene die „Verhandlung“ der Ehe, denn auch ihre ehemaligen Betreuer scheinen Interesse an Alexis zu hegen, die sich dementsprechend entscheiden muss, mit wem sie ihr Leben verbringen möchte. Alexis Alltag beinhaltet zudem die typischen Titanen-Einsätze, zu denen die chtonischen Götter durch das Bündnis mit den olympischen Göttern geschickt werden. Alexis tritt hierbei als starke Frau auf und erhält den Beinamen „angelus Romae“. Außerdem muss sie bereits kurze Zeit nach ihrem ersten Auftrag an den (jährlichen) Spartanischen Gladiatorenwettkämpfen teilnehmen, die die chtonischen Götter um des Friedens willen auf sich nehmen (müssen). Bei diesen Spielen erwürfelt jede*r Teilnehmer*in die Menge an Runden und Aufgaben, die durchgestanden werden müssen. Hierzu gehören u. a. Kämpfe gegen variierende Zahlen an Zyklopen, Gorgonen oder Ähnliches. Wer nicht siegt, wird gebrandmarkt. Insgesamt fallen sie äußerst brutal aus – was neben der Erfüllung des Genre an der Tatsache liegt, dass Medusa aus der Gefangenschaft befreit wurde, was Zeus und die anderen Olympier den chtonischen Göttern anlasten. Deswegen findet nach jeder Runde eine rabiate Befragung statt, um den Schuldigen zu finden…

Wer hat Medusa warum befreit? Wie kann Alexis die Gladiatorenwettkämpfe überleben? Für wen wird sie sich entscheiden? Warum geht es ihrem Begleiter Fluffy Junior durchgehend so schlecht?  Diese und einige weitere Fragen werden in Band 2 aufgeworfen und beantwortet.

Anna Stöcker, Bergische Universität Wuppertal

 

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